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Zweck und Arbeit der Stiftung
Durch die Gewährung von Zuschüssen sollen Personen, Objekte und Projekte gefördert werden, die die künstlerische und kulturelle Attraktivität der Stadt Hameln und des Weserberglandes steigern, wobei die Veranstaltung in Hameln stattfinden muß.
Für die Zwecke der Stiftung werden nur die Erträge zur Verfügung stehen; die Entscheidungen über die Vergabe dieser Stiftungsmittel trifft das Kuratorium, dem Vertreter der Stadt und der gründenden Verbände angehören. Der Vorstand führt die Geschäfte der Stiftung nach den vom Kuratorium beschlossenen Richtlinien. Verwaltet wird die Stiftung von der Stadt Hameln. In den letzten Jahren förderte die Stiftung u.a. die Musikwochen Weserbergland, das Musical Rats und den Kunstkreis Hameln.
Eine lebendige Kulturszene ist zu einem der wesentlichen Gradmesser geworden, an dem das Arbeitsumfeld und damit letztlich die Attraktivität von Arbeitsplätzen gemessen wird. Über die Verantwortung der Kommune für das kulturelle Angebot hinaus liegt es deshalb im unternehmerischen Interesse und im Interesse aller Bürger, mit zusätzlichen kulturellen Aktivitäten zugleich den Wohn- und Freizeitwert einer Stadt zu fördern. |
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6. Lalu-Jazzfestival: Ein Abend der Gegensätze
Ein wahres Jazz-Feuerwerk nach der Pause mit dem „Julian und Roman Wasserfuhr Quartett“
Hameln. Klassik und Moderne, Reife und Frische, Flop und Top. Einen Abend der Gegensätze bot das diesjährige Hamelner Jazzfestival am Freitag im HefeHof. Das viel gerühmte sichere Gespür von Elisabeth Guske vom Kulturbüro der Stadt Hameln und Hausherr Dr. Jobst-Walter Dietz, hatte trotz Herbstferien zahlreiche Fans ins Lalu gelockt, für die der erste Teil des Abends allerdings enttäuschend war.
Boogie-Woogie Pianist Joe Pentzlin verstand es nicht den Funken überspringen zu lassen. Um genau zu sein, es fehlte das Feuer, das einen Funken hätte abgeben können. Zu statisch, hölzern sein Spiel. Er bot Boogie-Woogie im guten alten New Orleans Stil, mit zum Teil interessanten Arrangements wie beim „St. Louis Blues“, oder auch dem bekannten „Glory Glory Halleluja“.
Aber wer in diesem Jahr schon Jo Bohnsack oder auch den genialen Axel Zwingenberger als Vertreter dieser Sparte am gleichen Ort gehört hatte, dem fehlte einfach das Herzblut. Man vermisste die Spielfreude, die dem immer wiederkehrenden 4/4 Takt, in dem zwar viel Erfahrung zu hören war, durch eigenwilligere Interpretationen ein bisschen mehr Abwechselung hätte schenken können.
Nicht ein Blick ins Publikum
Dazu kam, dass der Göttinger, der in seiner Jugend in Hameln aufs Schiller-Gymnasium ging, nicht mit dem Publikum kommunizierte. Nicht ein Blick ging beim Spielen ins Publikum, so als würde er es gar nicht wahrnehmen. Somit war es nicht verwunderlich, dass sich die Begeisterung in Grenzen hielt und man versucht war, nach dem letzten Stück mit dem bezeichnenden Titel „Joe Go“, aufzuatmen.
Ein wahres Jazz-Feuerwerk gab es dafür nach der Pause. Das „Julian und Roman Wasserfuhr Quartett“ nahm vom ersten Takt an die Zuhörer mit auf eine Reise durch grandiose Klaviersolos, gefühlvolle Basseinlagen und ein interessantes Schlagzeugspiel. Zusammen ein perfekter Rahmen für den Star des Quartetts – Julian Wasserfuhr an Trompete und Flügelhorn. Man kann es nicht glauben, mit welcher Technik dieser 20jährige seine Instrumente beherrscht. Gebannt hängt man an seinen Lippen und verfolgt die Atemtechnik, die so manche schnelle, unterbrechnungsfreie Tonfolge ermöglicht, die in bewunderndes Staunen versetze.
Die Band stellte ihr Album „Remember Chet“ vor. Gefühlvolle Balladen mit bemerkenswerten Chorusse, die vergessen lassen, dass dort ein Youngster spielt. Nicht melancholisch, aber mit einer Nachdenklichkeit, die viel Sentimentalität vermuten lässt präsentierte der seinerzeit jüngste Student im Fach Jazztrompete die Eigenkompositionen, die seinem Vorbild Chet Baker gewidmet sind.
Trotz ihrer Jugend sind die Wasserfuhrbrüder zu Recht schon eine feste Größe in der deutschen Jazz-Szene, haben sich aber auch in den USA bereits einen Namen gemacht. So entstanden viele Stücke in Boston, wie das über Gino den Schuhputzer, das zu einer fast viertelstündigen Session wurde, in der man zu Beginn sich auf die Straßen Boston versetzt fühlte und das zwar der Trompete gewidmet war, aber auch den Bruder Roman am Klavier, Markus Schieferdecker am Bass und Jonas Burgwinkel an den Drums, wie so oft an dem Abend gelungen in Szene setzte.
Danach gab es für das Publikum keinen Zweifel. Dieser Gig allein war den Besuch mehr als wert gewesen, was in vehementen Forderungen nach Zugaben zum Ausdruck kam.
Von Andrea Gerstenberger © Dewezet 26. Oktober 2008 19:00 |
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4. Hamelner Kulturtag
Samstag, 14.07.2007

Sehr geehrte Kunst- und Kulturschaffende,
es ist wieder soweit. Nach 2001, 2003 und 2005 plant Mäander-Netzwerk der Kultur, wieder für 2007 den nächsten und dann schon 4. Hamelner Kulturtag. An diesem Tag soll die große und kleine Kultur aus der Region im Mittelpunkt stehen und eine Plattform zur Präsentation erhalten. Also Sie bzw. Ihre Gruppe oder Organisation oder Einrichtung. Unterstützt wird die Veranstaltung in diesem Jahr wider von der Kulturstiftung Hameln, dem Landschaftsverband Hameln-Pyrmont und der Stadt Hameln.
Am Samstag, 14. Juli 2007 wird es dann ein buntes, abwechslungsreiches und interessantes Programm in der Hamelner Innenstadt und den beteiligten Institutionen geben.
Für Anmeldungen und weitere Auskünfte/Informationen steht Ihnen das Orga-Team der HMT gerne zur Verfügung. Tel. 05151-957814.
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Zum 3. Mal:
Der Hamelner Kulturtag am Samstag,
9. Juli 2005
15 verschiedene Veranstaltungsorte, dazu Aktionen in der Fußgängerzone, Live-Musik auf der Hochzeitshausterrasse, Tanz, Theater, Kunst in zahlreichen Galerien, Lesungen, Open Air-Aktionen, Info-Stände von Hamelner Verbänden und Vereinen auf dem Pferdemarkt: das Programm des 3. Hamelner Kulturtags steht.
Die Mitglieder des Netzwerks der Kultur „MÄANDER“ und die Kulturstiftung Hameln freuen sich sehr über das rege Interesse der Kunst- und Kulturschaffenden im Landkreis Hameln-Pyrmont, auch am 3. Kulturtag teilzunehmen. So sind Auftritte auf der Bühne der Hochzeitshausterrasse so nachgefragt, dass Oberbürgermeister Klaus Arnecke – der Schirmherr der Veranstaltung – den Kulturtag auch in diesem Jahr wieder bereits um 11 Uhr eröffnen wird. |
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2. Hamelner
Kulturtag, Samstag
28. Juni 2003
Auch in diesem Jahr ist es wieder
soweit ! In der Fußgängerzone in Hameln werden Ihnen von
regionalen Kunst- und Kulturgruppen zahlreiche
Aktionen geboten ! Wie schon 2001 wird eine Veranstaltung geplant,
die man nicht verpassen sollte ! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme
bzw. Ihr Kommen ! |
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Zum 1. Mal war am Samstag, 23. Juni 2001 der Hamelner Kulturtag
15 verschiedene Veranstaltungsorte, dazu Aktionen in der Fußgänger-
zone, Live-Musik auf verschiedenen Bühnen, Tanz, Theater, Kunst in
zahlreichen Galerien, Lesungen, Open Air-Aktionen, ein umfangreiches
Kinderprogramm, Info-Stände von Hamelner Verbänden und Vereinen
auf dem Pferdemarkt: Dieses neue Forum zur Selbstpräsentation
regionaler Künstler veranstaltete die Kulturstiftung in
Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der Kultur "MÄANDER". |
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